Nun, ich hab´ jetzt neben meiner fancy Gesichtsbuchseite auch Autorenseiten eingerichtet auf:
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Kät bei Amazon
Kät auf´m Gesichtsbuch
Also folgen, liken und sonst den ganzen Kram. ;)
Mittwoch, 25. Januar 2017
Montag, 19. Dezember 2016
Weihnachtliche Besorgungsnöte?! Nicht mit der Klapsocalypse!
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| Kät auf 9gag: http://9gag.com/gag/aMwZ3BW |
Und was eignet sich besser dazu, als ein skurriles Werk wie die Klapsocalypse?! Um Andere damit zu erfreuen oder sich selbst zu beschenken. Vor allem, wenn man sich dafür nicht in den menschlichen Haufen in den Kaufhäusern werfen muss?!
Also einfach beim Ruhrliteratur-Verlag eine Klapsocalypse in den Warenkorb schmeißen oder sich das E-Book anschaffen und sich auf lustige Feiertage freuen.
In diesem Sinne: Wer´s zu ernst nimmt, ist selber schuld. ;)
Montag, 7. November 2016
Veröffentlichung: Klapsocalypse
Sooo, endlich ist es so weit. Mein Erstlingswerk ist endlich veröffentlicht! Ihr könnt es euch direkt bei dem Ruhrliteratur-Verlag bestellen oder bei dem digitalen und analogen Bücherdealer eures Vertrauens besorgen. Neben dem Old-School Buch gibt es mein Werk auch als E-Book.Aber was erwartet euch?!
Am Besten umfasst es der Klappentext:
Malerisch auf einem grünen Berg gelegen, von der Herrlichkeit der Natur
umgeben und in einer idyllischen Illusion mit zwitschernden Vögeln,
blühenden Blumen und brünftigen Hirschen befindet sich die renommierte
Psychiatrie des genialen wie egozentrischen Dr. Dr. Johannes von
Hodenbaum. Wer in dieser sterilen, bisweilen seelenvernichtenden
Einrichtung landet, dem ist meistens nicht mehr zu helfen; das gilt für
die Patienten ebenso wie für das Personal. Und ausgerechnet in dieser
abgelegenen Pampa, am Podex der Welt, soll die Soziologin Dr. Freya
Lindström mit dem Psychologen Dante Herrmann eine wissenschaftliche
Studie durchführen. Natürlich ist schon allein die Kombination aus
Metallerin Freya und Hipster Dante gelegentlich etwas schwierig, aber
mit den noch verbleibenden Mitarbeitern der Klinik wird es gewiss nicht
weniger komisch. Als das ungleiche Forscherduo auch noch die seltsamen
Ereignisse bemerkt, die sich in diesem Hort der armen Seelen zutragen,
wird das Ganze noch ominöser. Wie soll es auch anders sein, so werden
die zwei Wissenschaftler nicht nur ihrer edlen Aufgabe der
Wissensakquirierung und Erkenntniserlangung nachgehen, denn die
Geschehnisse sind dann doch einfach zu faszinierend und zu strange.
Dieses Werk ist aufgrund seiner mannigfaltigen wie abstrusen Anspielungen mit seinem Streifzug durch Psychiatrie und Wissenschaft nicht immer ernst zu nehmen. Wer sich allerdings an schwarzem Humor aufreibt oder sich schnell pikiert fühlt, wird dieses Buch wohl angewidert an den Kopf des nächsten Menschen schmeißen, der das Unglück hat, diesen zu passieren. Handelt es sich aber bei dem Beworfenen um jemanden, den aber genau das anspricht, findet er in diesem Machwerk des semantischen Jonglierens mit Eloquenz und Alltagssprache genau das, was er braucht. Und wer's zu ernst nimmt, ist selber schuld.
What you read, is what you get!
Dienstag, 28. Juni 2016
Schreiben mit Legasthenie
Zunächst stellt sich die Frage aller
Fragen: Was zum Teufel ist Legasthenie eigentlich? Darüber grübeln schon die
ForscherInnen seit Jahrzehnten, ohne es wirklich erklärt zu haben. Von Lernbehinderung
zur Störung ist alles dabei, wird aber in der Regel platt mit
„Lese-Rechtschreib-Schwäche“ definiert. Oft habe ich den Eindruck, dass der
Begriff Legasthenie im Volksmund inflationär verwendet wird, sobald jemand
nicht gut lesen oder korrekt schreiben kann – fast so wie die Eigendiagnose
„Depressionen“, wenn man mal ´ne zeitlang nicht gut drauf ist. Aber das ist
eine ganz andere Baustelle…
Aber was bedeutet Legasthenie für mich?
Vorab: Ich hab es tatsächlich diagnostiziert bekommen – eine mittelschwere
Legasthenie. Diagnostiziert verweist ja schon darauf, dass es als etwas
Krankes, nicht Normales angesehen wird. Aber wie drückt sie sich aus? Bei mir
ist das relativ simpel: Mir fehlt das Gefühl für die Sprache. Nun, dass ist
auch nicht ganz richtig, sonst wäre ich wohl eine echt reudige Autorin. Es ist allerdings schwer etwas zu beschreiben, dass man selber
nicht vergleichen kann. Aber vielleicht verdeutlicht es ein Beispiel: Wenn ich nicht weiß, wie ich ein Wort
schreiben soll und nachfrage, so hilft mir die Antwort „Wie man´s spricht.“ so
gar nicht weiter. Also so wirklich gar nicht. Wenn ich wüsste, wie man´s
spricht, so würde ich nicht nachfragen. Letztendlich läuft es bei mir darauf
hinaus, dass ich langsamer lese und das Lesen für mich irgendwie anstrengend
ist und keine entspannende Wirkung hat oder eine Freude für mich ist. Ich lese,
weil mich die Neugier über ein Thema packt und ich mich der Erkenntnis Willen
informieren will – Möglicherwiese lese ich deswegen fast ausschließlich
Sachbücher. Lesen ist für mich nichts, was ich gerne tue, sondern als Mittel
zum Zweck. Im Gegensatz zum Schreiben, wobei ich in stressigen Situationen manchmal „vergesse“,
wie man etwas korrekt schreibt. Ebenso habe ich ein Problem mit N und M – im
Zusammenhang mit dem, den, einem, einen, bla bla bla und trallera. Und trotz dieser Schwierigkeit, die andere
scheinbar nicht haben, merkt es keiner. Faszinierenderweise kommt niemand auf die Idee, ich könnte
Legasthenikerin sein.
Aber fangen wir von Vorne an: In der
Grundschule, 3. oder 4. Klasse, brachte ich nur noch fünfen und sechsen in
Diktaten nach Hause. Glücklicherweise waren schlechte Noten bei meinen Eltern
nichts Dramatisches, sondern etwas, was passieren kann. Mein Lehrer hegte
schließlich den Verdacht, ich könnte Legasthenie haben. Meine Mutter – selber
damit belastet – und mein Vater mussten nicht wirklich überredet werden, das
austesten zu lassen. Und als dann feststand, dass es sich tatsächlich um Legasthenie
handelt, lag es nahe, Förderunterricht zu besuchen. By the way: Meine Mutter betont immer, dass es Förderunterricht und keine Nachhilfe war, weil sie meint, dass es sonst falsch rüber kommt. Ich persönlich sehe das Anders.
Da jedoch meine Mutter aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig „unbehandelte“ Legasthenie ist und mein Vater - vernünftiger als jeder Vulkanier - war keine Überzeugung nötig, diesen Förderunterricht zu finanzieren. Also ging Klein-Kathy Jahrelang zum Förderunterricht, zeitweise eine Stunde deutsch und eine Stunde englisch hintereinander. Und wie die Jahre vergingen, konnte sich in meinen Hirnwindungen die sonderbare Vielfalt des grammatikalischen Wulst soweit einprägen, dass man mir diese Problematik nicht anmerkt. Das fruchtete soweit, dass ich nach der Realschule das reibungslos Abitur machen konnte und schließlich erfolgreich studierte. An dieser Stelle noch ein ABSURD ADIPÖSES DANKESCHÖN an meine Eltern, die durch dem Förderunterricht und der stetigen Unterstützung meinen Lebensweg erleichterten.
Da jedoch meine Mutter aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig „unbehandelte“ Legasthenie ist und mein Vater - vernünftiger als jeder Vulkanier - war keine Überzeugung nötig, diesen Förderunterricht zu finanzieren. Also ging Klein-Kathy Jahrelang zum Förderunterricht, zeitweise eine Stunde deutsch und eine Stunde englisch hintereinander. Und wie die Jahre vergingen, konnte sich in meinen Hirnwindungen die sonderbare Vielfalt des grammatikalischen Wulst soweit einprägen, dass man mir diese Problematik nicht anmerkt. Das fruchtete soweit, dass ich nach der Realschule das reibungslos Abitur machen konnte und schließlich erfolgreich studierte. An dieser Stelle noch ein ABSURD ADIPÖSES DANKESCHÖN an meine Eltern, die durch dem Förderunterricht und der stetigen Unterstützung meinen Lebensweg erleichterten.
Ich hatte wirklich Glück mit meinen Umfeld,
denn weder Familie, Freunde noch im Bereich der Schule hat mich irgendjemand
diesbezüglich geärgert oder mir ein negatives Gefühl bereitet. Möglicherweise,
weil viele nichts davon wussten, schließlich hatte die Legasthenie nie eine
wirkliche Bedeutung für mich. Meine Mutter hatte mir schließlich immer wieder
versichert, dass LegasthenikerInnen nicht dumm sind und manche äußeren Reize
einfach anders im Gehirn verarbeiten als Nicht-LegasthenikerInnen. Das erste,
wirkliche Mal bei dem ich eine negative Reaktion zu meiner Legasthenie erlebte,
war recht spät. Ich war in der 13. Klasse und als ich von meiner Legasthenie
berichtete, wollte mir das eine Klassenkameradin nicht glauben, mit der - ich nenne es mal interessanten - Begründung „Dann
könntest du ja nicht mal deinen Namen richtig schreiben.“ – Jaaaaaa, nee, is
klar. Und richtig sprechen kann ich ja auch nicht…
Ich war über so viel Ignoranz wenig erfreut. Gut, ich reiche in der Regel wichtige Texte zum Korrigieren an andere weiter und sein wir mal ehrlich – digitale Rechtschreibkorrektur ist ein Segen - , aber das jemand mit Legasthenie als quasi dumm gelten könnte, darauf wäre ich nie gekommen.
Ich war über so viel Ignoranz wenig erfreut. Gut, ich reiche in der Regel wichtige Texte zum Korrigieren an andere weiter und sein wir mal ehrlich – digitale Rechtschreibkorrektur ist ein Segen - , aber das jemand mit Legasthenie als quasi dumm gelten könnte, darauf wäre ich nie gekommen.
Und wie ist das mit dem Schreiben?! Dank des neutralen bis positiven Umgangs meiner Umwelt mit meiner Legasthenie, hatte Schreiben und Lesen nie eine negative Assoziation für mich. Warum auch? Ich habe bereits vor der Diagnose selber Gedichte und Songtexte geschrieben und auch wenn ich zur Gänze unmusikalisch bin, hat mich nie etwas davon abgehalten. Ich habe es einfach gerne getan und tue es immer noch gerne, so wie ich schon seit dem Kindergarten gerne male.
Also habe ich trotz Legasthenie-Feststellung weiter geschrieben und mit 14 Lenze sogar mein erstes eigenes Buch angefangen. Und auch wenn unerfreuliche Momente bezüglich meiner Rechtschreibung auftauchten, so wusste ich stets, dass es halt mal passieren kann, auch ohne Legasthenie – So what? Die Welt ging nicht unter und im Zweifelsfall habe ich einfach auf meine Legasthenie hingewiesen. Ob die Menschen das glauben oder für eine Ausrede halten, keine Ahnung, aber ich weiß, dass es wahr ist.
Wieso berichte ich eigentlich davon?
Ich habe mit einer Bekannten gesprochen, die als Psychotherapeutin tätig ist, und beiläufig von meiner Legasthenie berichtet. Sie war verwundert, dass ich trotzdem ein gesundes Selbstwertgefühl besitze. Sie meinte, dass viele LegasthenikerInnen deswegen Probleme mit dem Selbstbewusstsein hätten. Vermutlich ist vor allem der Umgang meiner Familie ausschlaggebend dafür, dass das für mich kein Problem darstellt. Jedoch es gibt leider viele LeidensgenossInnen, denen es anders geht und die vielleicht deswegen manche Dinge nicht wagen. Wenn die Kreativität in einen brodelt, dann ist es egal, ob Legasthenie oder nicht. Aber die Scham oder andere, negative Empfindungen sollten niemanden daran hindern sich (kreativ) im Schreiben auszutoben! Wenn ich schreibe, dann aus Leidenschaft, aus den Drang der Muse, die eine Geschichte erzählen will und es ist für den Moment wumpe, ob die Rechtschreibung stimmt - Ich sagte ja bereits, Rechtschreibkorrektur ist ein Segen - , denn das ist erst später relevant bei der Bearbeitung. Und man hat immer noch die Option, sein Geschriebenes einen Vertrauten zu offenbaren, dessen Verständnis man sich gewiss sein kann. Das gilt für´s kreative Schreiben genauso wie für das wissenschaftliche Schreiben und es stimmt Übung macht den Meister. Sich mit dem Problem auseinanderzusetzen hilft schließlich auch mit dem Umgang damit.
Ich habe mit einer Bekannten gesprochen, die als Psychotherapeutin tätig ist, und beiläufig von meiner Legasthenie berichtet. Sie war verwundert, dass ich trotzdem ein gesundes Selbstwertgefühl besitze. Sie meinte, dass viele LegasthenikerInnen deswegen Probleme mit dem Selbstbewusstsein hätten. Vermutlich ist vor allem der Umgang meiner Familie ausschlaggebend dafür, dass das für mich kein Problem darstellt. Jedoch es gibt leider viele LeidensgenossInnen, denen es anders geht und die vielleicht deswegen manche Dinge nicht wagen. Wenn die Kreativität in einen brodelt, dann ist es egal, ob Legasthenie oder nicht. Aber die Scham oder andere, negative Empfindungen sollten niemanden daran hindern sich (kreativ) im Schreiben auszutoben! Wenn ich schreibe, dann aus Leidenschaft, aus den Drang der Muse, die eine Geschichte erzählen will und es ist für den Moment wumpe, ob die Rechtschreibung stimmt - Ich sagte ja bereits, Rechtschreibkorrektur ist ein Segen - , denn das ist erst später relevant bei der Bearbeitung. Und man hat immer noch die Option, sein Geschriebenes einen Vertrauten zu offenbaren, dessen Verständnis man sich gewiss sein kann. Das gilt für´s kreative Schreiben genauso wie für das wissenschaftliche Schreiben und es stimmt Übung macht den Meister. Sich mit dem Problem auseinanderzusetzen hilft schließlich auch mit dem Umgang damit.
Ich kann niemand seinen Weg aufzeigen oder
was am besten funktioniert. Ich hatte viel Glück, aber ich bin der lebende
Beweis, dass Legasthenie kein Hindernis ist, zu schreiben und Autorin zu
sein.
Samstag, 11. Juni 2016
Lesung vom 7. Juni 2016 in Münster
Als Moderatorin führte uns die wunderbare Ina Lammers, die mich direkt als erste Leserin auf die Bühne bat. Nach ein paar provisorischen Fragen zu meinen kreativen Ergüssen durfte ich meinen Text aus der aktuellen DueStory Keller, Schlüssel vorlesen.
Daraus folgte das abwechselnde Vortragen meiner MitleserInnen sowie Herr Tapetes Lieder. Neben Nicholas Wieling, welcher auch einen Abschnit aus seinen Erstlingswerk vorlas, trug auch Natascha Herkt ihren Text aus der besagten Anthologie vor. Autorenkollege Lars Hannig sowie Ina Lammer lasen ihre Werke aus dem Sammelband Struktur, Tapete.
Alles im allen war der Abend trotz aufgewärmter Location inspirierend und eine gute Möglichkeit, das einjährige Bestehen des Ruhrliteratur-Verlages zu feiern.
In diesem Sinne einen herzlichen Dank an meine Mitstreiter, meinen Begleitern sowie dem Ruhrliteratur-Verlag, aber auch an den anwesenden Zuhörern und den SpecOps, das uns die Möglichkeit zu dieser Lesung gegeben haben.
Donnerstag, 12. Mai 2016
Lesung am 7. Juni
Haltet euch Dienstag, den 7. Juni 2016 frei und pilgert nach Münster. In der Buchhandlung SpecOps network findet um 19.30 die Lesung „Keller, Schlüssel und Tapete“ – Eine musikalische Lesung statt, bei der u.a. auch ich meinen Text aus der aktuellen Keller, Schlüssel-Anthologie vorlese. Eintritt frei!
Mehr dazu auf der Gesichtsbuchveranstaltungsseite: Keller, Schlüssel - Lesung
Dienstag, 10. Mai 2016
Das Kahnerium jetzt auch auf dem Gesichtsbuch:
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